Dr. Jens Brandenburg

BAföG-Reform der Bildungsministerin greift zu kurz

Bei der Vorstellung der BAföG-Reform der Bundesministerin Karliczek wird deutlich: Die großen Probleme werden nicht gelöst und nur in die Zukunft verschleppt.

Zum Kabinettsbeschluss zur BAföG-Reform erklärt der Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen der FDP-Fraktion Dr. Jens Brandenburg:

"Bundesbildungsministerin Karliczek hat viel Zeit verstreichen lassen und bleibt nun maximal unkreativ. Ihr Entwurf löst die gravierenden Probleme beim BAföG nicht. Die jahrelangen Versäumnisse verschleppt Frau Karliczek in die Zukunft. Nötig wäre eine strukturelle Vereinfachung des BAföG, um wieder mehr Studierende zu erreichen. Denn Studieren darf keine Frage der sozialen Herkunft sein. Die persönlichen Aufstiegschancen junger Menschen müssen unabhängig von der Unterstützungskraft oder dem Unterstützungswillen der Eltern sein. Ein grundlegender Systemwechsel zum elternunabhängigen BAföG ist deswegen dringend notwendig, damit das BAföG wieder ein wirkliches Bildungsaufstiegsgesetz wird."

Medienecho