Dr. Jens Brandenburg

Bildungsmobilität der jungen Generation sichern

Für viel Erasmus-Studierende ist die Lage bei einem umgeordneten Brexit völlig unklar. Ein  unzumutbarer Situation für die junge Generation, wie Jens Brandenburg, Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen der FDP-Fraktion erklärt:

„Die Bundesregierung lässt deutsche Erasmus-Studierende in Großbritannien im Stich. Die Bildungsministerin nimmt die dramatischen Konsequenzen eines ungeordneten Brexit schulterzuckend zur Kenntnis. Frau Karliczek sollte den Bildungsaustausch zur Chefsache machen und sich persönlich für eine Übergangsregelung bis 2020 einsetzen. Der Brexit darf nicht die Generation bestrafen, die mehrheitlich gegen ihn gestimmt hat. Die Bildungsmobilität junger Europäer darf nicht einfrieren.

Die von der EU beabsichtigte Übergangsregelung verbessert die Situation nicht. Bestenfalls um einige Wochen kann ein bereits begonnener Aufenthalt so verlängert werden. Wer sich auf einen bereits bewilligten Aufenthalt in Großbritannien verlassen hat, schaut in die Röhre. Diese Ungewissheit muss die Bundesregierung beseitigen. Im Erasmus-Nachfolgeprogramm muss Großbritannien ab 2021 wieder vollwertiges Programmland werden. Die Verhandlungen darüber sollten besser heute als morgen beginnen.“

Medienecho: